Kein Pardon für Moët & Chandon

Veröffentlicht auf von Mario Scheuermann

moet-rose-poster.jpgDas Champagnerhaus Moët & Chandon ist nach französischen Presseberichten von einem französischen Berufungsgericht zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 30.000 Euro verurteilt worden, da es gegen die strengen französischen Werberichtlinien verstoßen hat. Stein des Anstosses war eine Kampagne aus dem Jahr 2003, in der für den Rosé-Champagner mit dem Slogan "la nuit est rose"  geworben wurde.  Die Kampagne zeigte eine Flasche auf schwarzen Hintergrund und einen Regen von pinkfarbenen Blütenblättern. Der Slogan sollte Associationen wecken zu dem  bekannten Chanson „La vie en rose“, das zu den grössten Erfolgen der unvergessenen Sängerin von Edith Piaf zählt. Geklagt gegen Moet hatte die französische  Anti Alkohol Lobby ANPAA (Association Nationale de Prevention en Alcoologie et Addictologie), die es sich zum Ziel gesetzt hat alkoholische Getränke in ähnlicher Form aus der Öffentlichkeit zu verbannen wie es inzwischen europaweit mit Tabakprodukten geschehen ist. Das Gericht sah es als erwiesen, dass diese Werbung den Alkoholkonsum in nicht statthafter Weise verharmlose. 

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