Wilhelmshof zum 5. Mal bester Sekterzeuger
Zum insgesamt fünften wurde das Wein- und Sektgut Wilhelmshof in Siebeldingen mit dem Titel „Bester deutscher Sekterzeuger“ der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet . Bei der feierlichen Gala in Frankfurt a.M. nahm das traditionsreiche Familienunternehmen die renommierte Auszeichnung nach 1999, 2004, 2005 und 2007 zum insgesamt fünften Mal entgegen. Das Geheimnis, das hinter den zahlreichen DLG-Auszeichnungen steht, schreibt die Winzerin Barbara Roth, Junior-Chefin des Gutes, ihrem Vater zu. Der hatte 1975 an der Seite seiner Frau Christa Roth-Jung den einstigen landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb übernommen und daraus das heutige knapp 16 Hektar große Wein- und Sektgut aufgebaut. Herbert Roth hat als Student in Frankreich die traditionelle Methode der Champagner-Herstellung kennen gelernt und sie auf dem Weingut in der Pfalz adaptiert. Er vertrat bereits früh die Überzeugung, dass aus hochwertigen Weinen bei der Herstellung nach der Méthode Champenoise auch ein hochwertiger Sekt gewonnen werden könne. „Das Besondere an dieser Methode ist die möglichst lange Lagerung und Reifung des Sektes auf seiner Hefe in der Flasche“, verrät der Fachmann Roth. Aber nur rund zwei Prozent der in Deutschland hergestellten Sekte werden nach diesem Verfahren produziert. Wilhelmshof-Sekte lagern mindestens fünfzehn Monate, und damit wesentlich länger als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestlagerzeit, manche von ihnen sogar bis zu zwanzig Jahren. 2005 ist Tochter Barbara Roth mit ihrem Ehemann Thorsten Ochocki in das Wein- und Sektgut eingestiegen und haben mittlerweile auch die Leitung des traditionsreichen Unternehmens übernommen.