Krise oder Gesundung?
Im Oktober ist der Absatz von Champagner erneut zurückgeangen und zwar um 23 Prozent. Damit summiert sich der Rückgang seit Anfang des Jahres auf acht Prozent. Champagnerexperten schätzen: Der Absatz könnte insgesamt in diesem Jahr um zehn Prozent sinken. Dies berichtet heute das Düsseldorfer Handelsblatt. . „Die Stimmung ist allgemein schlecht, und das wirkt sich auf den Champagnerkonsum aus“, erklärte Ghislain de Montgolfier, Chef der Vereinigung der Champagnerhäuser (UMC). Die Winzer befürchten nun, dass 2009 noch schlechter wird als 2008. Was die einen als Krise ansehen, ist für die anderen ein Prozess der Gesundung. „Der Rückgang war vorherzusehen. Die Nachfrage stieg in den vergangenen Jahren extrem an“, betonte CIVC-Sprecher Philippe Wibrotte. Er hält den Rückgang sogar für gesund, weil die Region fast ihre maximal mögliche Produktion erreicht hatte.