Aus Henkell & Söhnlein wird Henkell & Co.
Die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG in Wiesbaden wird ab 1. Januar 2009 unter dem Namen Henkell & Co. Sektkellerei KG firmieren. Nachdem im Jahr 1987 aus der Fusion der beiden langjährigen Wettbewerber Henkell & Co. und Söhnlein Rheingold KG die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG hervorging, trägt das Unternehmen ab 1. Januar 2009 seiner zunehmenden Internationalisierung mit einer Namensänderung Rechnung. Dabei verdeutlicht der Zusatz „& Co.“ (Compagnie), dass sich Henkell-Sekt national und international in guter Gesellschaft befindet.
„Henkell ist die meist exportierte deutsche Sektmarke und wird heute in über 70 Ländern der Welt konsumiert. International werden wir also bereits seit Langem als ‚Henkell-Gruppe‛ wahrgenommen“, so Dr. Hans-Henning Wiegmann, Sprecher der Geschäftsführung. „Folgerichtig hat sich die Geschäftsführung gemeinsam mit der Eigentümerfamilie nunmehr zu dieser Umfirmierung entschlossen.“ Innerhalb weniger Jahre hat sich das Unternehmen durch hochkarätige Zukäufe und zielgruppengerechte Markeninnovationen von einem nationalen Anbieter zu einem der führenden europäischen Anbieter von Sekt, Wein und Spirituosen entwickelt. Nach den letzten Akquisitionen in der Ukraine und in Italien ist das Unternehmen inzwischen bereits in zehn europäischen Ländern mit eigenen Tochterunternehmen vertreten.
Im Geschäftsjahr 2007 erzielte die Gruppe im In- und Ausland ein Wachstum im zweistelligen Bereich. Der Absatz wurde um 7,4 Prozent auf umgerechnet 220 Millionen 0,75-l-Flaschen gesteigert, davon 142 Millionen Flaschen Sekt, 31,6 Millionen Flaschen Wein und 46,4 Millionen Flaschen Spirituosen. Der Umsatz kletterte überproportional um knapp 11 Prozent auf 569 Millionen Euro mit überdurchschnittlichem Wachstum in den zentraleuropäischen Märkten. 2007 beschäftigte Henkell & Söhnlein 527 Mitarbeiter in Deutschland und 1.088 im Ausland.