Champagnerabsatz um 4,8 Prozent gesunken

Veröffentlicht auf von Mario Scheuermann

Jetzt ist es sozusagen amtlich:  Erstmals seit Jahren ist der Absatz beim Champagner zurückgegangen. Während 2007 noch knapp 339 Millionen Flaschen verkauft worden waren, gingen nach Angaben des Herstellerverbands CIVC in Reims im vergangenen Jahr nur gut 322 Millionen Flaschen weg. Dies entspricht einem Rückgang von 4,8 Prozent, während die Verkaufszahlen sich in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich um etwa zwei Prozent jährlich erhöht hatten. Von 2006 auf 2007 war der Absatz sogar um gut fünf Prozent gestiegen.
Immer noch trinken den meisten Champagner die Franzosen selbst, und der französische Markt kam im vergangenen Jahr ein wenig besser davon - er schrumpfte den Herstellern zufolge um 3,6 Prozent, während es in der Europäischen Union insgesamt 6,5 Prozent waren. Den letzten Einbruch hatte es 2000 gegeben, nachdem 1999 für das Jahrtausendsilvester besonders viel Champagner gekauft worden war. Von 327 Mio. Flaschen ging der Verkauf damals binnen eines Jahres auf 253 Millionen zurück.

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W
<br /> Ich denke, dass Champagner immer noch das non plus ultra ist, um bei einer Frau als Mann zu punkten. Daher wird Champagner immer seine Berechtigung behalten. Ich gebe Euch allerdings Recht, dass<br /> die aktuelle Wirtschaftskrise wahrscheinlich dazu führen wird, das die Betörung der Dame mit anderen Mitteln erfolgen wird.<br /> <br /> <br />
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T
In diesem Falle sehe ich den Rückgang vielmehr als gewisse Selbstregulation des Marktes, als einen Krisenfall an. Letztes Jahr erst wurde massiv die Ausweitung des Anbaugebiets diskutiert; sogar Großbritannien kam in Frage, da man mit erhöhter Nachfrage gerechnet hatte, die man nicht mehr decken können werde. Tatsächlich hat man wohl einen gewissen Sättigungspunkt erreicht. Großbritannien, der Hauptabnehmer greift immer mehrauf heimische Produkte zurück - ob die wohl beleidigt sind, weil sie nun doch nicht anbauen dürfen? :)Die Absatzprognosen basierten wohl auf der erhöhten Nachfrage im fernen Osten, v.a. in China, die jetzt wohl zurückgegangen sein dürfte. Durch die starke Begrenzung der Anbaufläche und durch klimatische bedingte Veränderungen war die Stagnation absehbar. Champagner ist ein Traditions- und Qualitätsprodukt und sollte nicht noch mehr zur Massenware werden.
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A
Ich denke auch dieses Jahr werden die Absatzzahlen vom Champagner weiter sinken, die Wirtschaftskrise wirkt sich auch hier aus.
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C
Die Leute müssen sparen, die allgemeine Krise macht vor niemand halt, die Unsicherheit ist einfach zu groß, was die Zukunft bringen wird und ich denke, da wird auch am Champagner gespart. Denn obwohl ich gerne hin und wieder ein Gläschen trinke, die Preise sind da doch recht hoch.
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